Helfen auch Sie mit beim aktivem Umweltschutz!

Trotz der Möglichkeit der Wiederaufbereitung werden jedes Jahr alleine in Deutschland über 100 Millionen Tintenpatronen und Tonerkartuschen mit dem Haus- und Industriemüll auf Deponien und in Müllverbrennungsanlagen entsorgt. Dabei lässt sich nur erahnen, welche Mengen leerer Tintenpatronen und leerer Tonerkartuschen unnötigerweise jährlich weltweit zu Müll werden.

Die beim Kartuschenrecycling erfolgende Wiederaufbereitung schützt unsere Umwelt und unsere Ressourcen. Heutige Produktionsstandards von spezialisierten Recyclingbetrieben stellen durch Einhaltung strenger Qualitätsnormen und Verwendung hochwertiger Materialien sicher, dass dem Verbraucher durch den Einsatz wiederbefüllter oder wieder aufbereiteter Kartuschen keine qualitativen Nachteile entstehen.

Ähnliches gilt für ausgediente CDs, DVDs, Blu-ray Disks, Mobiltelefone / Handys, MP3 Player, tragbare Navigationsgeräte, Digitalkameras sowie Kabel und EDV-Geräte / Alt-IT. Sie enthalten neben Sekundärrohstoffen auch umweltgefährdende Schadstoffe (z.B. Blei, Kadmium, Quecksilber). Sekundärrohstoffe können dem Recyclingprozess zugeführt werden; Schadstoffe können fachgerecht entsorgt werden.

CRS-Refila unterstützt diesen Vorgang dadurch, dass wir die von uns gesammelten beziehungsweise aufgekauften leeren Kartuschen und sonstige Produkte und damit den Rohstoff für das Kartuschenrecycling und die Sekundärrohstoffgewinnung, weltweit an zuverlässige, spezialisierte Betriebe zur Aufbereitung  weitergeben.

Was passiert beim Recycling von – Tonerkartuschen & Tintenpatronen?

  • Tonerkartuschen und Tintenpatronen werden beim Wareneingang einer qualitativen, optischen und auch mechanischen oder elektronischen Kontrolle unterzogen und anschließend sortenrein erfasst
  • nicht verwertbare Module werden fachgerecht entsorgt
  • verwertbare Module werden von qualifizierten und hoch spezialisierten Recyclingbetrieben gereinigt und je nach Bauart demontiert
  • Verschleissteile werden ausgetauscht
  • anschließend wird Toner oder Tinte nachgefüllt
  • nach umfangreichen Qualitätstests, geht das so aufbereitete Modul als recycling Kartusche (refill / rebuild) wieder in den Handel
Was passiert beim Recycling von – CDs / DVDs / Blu-ray Disks?
  • der Datenträger wird aus den Umverpackungen entnommen – diese werden dem Papier oder Kunststoffrecycling zugeführt
  • die Datenträger werden gewaschen – hierbei werden Fremdkörper (Klebestreifen) sowie Aufdrucke und Beschriftungen entfernt
  • die Schutzschicht, die über dem Alu-Spiegel sitzt wird entfernt – man erhält nun eine reine, unbeschriebene Polykarbonat-Scheibe
  • die saubere, “blanke” Polykarbonatscheibe kann anschließend gemahlen werden
  • das durch den Mahlvorgang gewonnene Granulat kann direkt für die Produktion neuer Kunststoffprodukte verwendet werden
Was passiert beim Recycling von – Handys / MP3-Playern / Digitalkameras und EDV-Geräte / Alt-IT?
  • die Geräte oder Komponenten werden auf Ihren äußeren Allgemeinzustand hin überprüft
  • sofern dieser noch in Ordnung ist, werden sie an spezialisierte Aufbereitungsbetriebe weitergegeben, welche die Geräte nach umfangreichen Tests und einer Aufbereitung wieder als günstiges Gebrauchtgerät in Umlauf bringen – durch die in diesem Rahmen erfolgenden, zertifizierten Löschvorgänge sind Ihre Daten jedoch sicher
  • ist das Gerät oder die Komponente nicht mehr in einem guten Zustand oder schlichtweg zu alt, werden Akkus uns Batterien entnommen und das Gerät oder Bauteil wird in einzelne Baugruppen separiert
  • die einzelnen Baugruppen werden nun Schadstoffentfrachtet
  • die so gewonnenen schadstofffreien Bauteile, werden über verschiedene Schredder-, Mahl- und Granuliervorgänge zerkleinert
  • das gewonnene Mahlgut wird eingeschmolzen, um die im Gerät verborgenen Rohstoffe erneut nutzbar zu machen.
Was passiert beim Recycling von – Kabeln?
  • zunächst werden sämtliche Stecker – egal ob Netz-, Telefon, Adapter oder IT-Stecker entfernt
  • die so gewonnenen Kabelabschnitte werden gemäß Ihres Durchmessers und vermeintlichen Kupfergehaltes separiert
  • über einen Shredder und eine sogenannte Schneidmühle werden die Kabelabschnitte in mm-dünne Stücke zerkleinert – hierbei fällt die Kunststoffummantelung vom Kabel ab
  • über einen Separator werden die so gewonnenen Stoffe (Kunststoffummantelung und Kupfer) in zwei Fraktionen geteilt
  • über heutige Recyclinganlagen erhält man so bis zu 99,5% reine Kupferfraktionen
Gesetzliche Grundlagen – Das Kreislaufwirtschaftsgesetz

Die Idee der Kreislaufwirtschaft besteht darin, Produkte, Komponenten und Stoffe länger in der Nutzung zu halten und somit auf der einen Seite die für eine Neuproduktion benötigten Ressourcen einzusparen und andererseits die Menge des Abfalls, der direkt aus der Produktion, aber auch aus den Altprodukten nach der Nutzung resultiert, zu verringern.

Um diese Idee zu unterstützen hat der Gesetzgeber mit dem „Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen“ – auch Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) genannt – einen rechtlichen Rahmen geschaffen, der auf Stoffkreisläufe und Ressourcenschonung ausgelegt ist. Neben der Unterstützung des Kreislaufgedankens von in Abfällen verborgenen Sekundärrohstoffen, werden mit diesem Gesetz vor allem auch Widersprüche mit anderen Bundesgesetzen und europäischem Recht – wie z. B. der europäischen Abfallrahmenrichtlinie – beseitigt. Dazu war es nötig, den Abfallbegriff nicht nur an die EG-Richtlinie anzupassen sondern den Begriff selbst klar zu definieren.

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz ist neben dem Gesetz der “Überwachung und Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung von Abfällen” ein Artikel des Gesetzes zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen und ersetzt das alte Abfallgesetz mit seinen entsprechenden Verordnungen.

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